Museumsanlage Gadebusch

Kunst & Kultur

Die Museumsanlage in Gadebusch zeigt die Entwicklung der Region seit der Frühgeschichte. Erinnert wird auch an den Schriftsteller Theodor Körner (1791-1813), der im Lützowschen Freikorps in den Befreiungskriegen im Forst von Rosenau bei Gadebusch gefallen war.

Unterhalb des Gadebuscher Schlosses von 1537 wird in der ehemaligen Amtsscheune die Natur- und Heimatgeschichte der Stadt mit archäologischen Funden präsentiert. Zu sehen sind u. a. Gegenstände und Relikte der slawischen Bewohner, aus dem Mittelalter und aus der Zeit der Stadt als fürstliche Residenz. 

Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung ist die Schlacht bei Gadebusch von 1712 (auch Schlacht von Wakenstädt), in der schwedische Truppen im Großen Nordischen Krieg gegen die verbündeten dänischen und sächsischen Truppen siegten.

Erinnert wird im Museum auch an den Schriftsteller Theodor Körner (1791-1813). Er hatte sich als schon bekannter Theaterdichter dem Lützowschen Freikorps angeschlossen, einem Freiwilligenverband der preußischen Armee in den Befreiungskriegen. Körner wurde im Forst von Rosenau bei Gadebusch tödlich von einer Kugel getroffen. Er ist auf dem Friedhof in Wöbbelin beigesetzt.

Ein bedeutender Teil der Museumssammlung befindet sich in der Außenstelle des Heimatmuseums im Ortsteil Möllin im gastronomisch bewirtschafteten Denkmalshof „Rauchhaus“.

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