Ausstellung der Stiftung Mecklenburg: „Mecklenburg – so fern, so nah“


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Die mit der deutsch-deutschen Geschichte verbundenen Schicksale von Einzelpersonen und Familien bilden einen Schwerpunkt in der Ausstellung der Stiftung Mecklenburg im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus.

Viele Mecklenburger*innen hatten ihre Heimat gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bzw. infolge der Teilung Deutschlands verlassen und sich in der Bundesrepublik Deutschland angesiedelt. Die Bundesrepublik endete bis 1990 an der Westgrenze Mecklenburgs. Lediglich mit der Domhalbinsel von Ratzeburg – sie hatte jahrhundertelang zu Mecklenburg-Strelitz gehört – gab es auf bundesdeutschem Boden noch einen Ort, der an die Heimat erinnerte. Hier trafen sich Exilmecklenburger*innen zu großen jährlichen Treffen: In Ratzeburg war ihre Heimat geografisch nah und durch die scharf bewachte Grenze doch so fern.

Die Stiftung Mecklenburg wurde im Juni 1973 auf Initiative der Landsmannschaft Mecklenburg in Ratzeburg gegründet. Seit 2009 hat sie ihren Sitz in der Landeshauptstadt Schwerin und zeigt dort im Schleswig-Holstein-Haus die Ausstellung „Mecklenburg – so fern, so nah“.

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