Die Klingenbergsage


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Die schöne Magd der Köchelstorfer Mühle sollte hingerichtet werden, obwohl sie unschuldig war. Wie die Geschichte einst ausging? Hört selbst!

Zwischen Brützkow und Wedendorf gibt es einen Berg, der früher „Schwertberg“ oder auch „Köpferberg“ genannt wurde – es war die Richtstätte der Gegend. Einmal war wieder eine Hinrichtung angesagt, die der schönen Marie. Ein junges Mädchen, das als Magd in der Köchelstorfer Mühle diente. Alle Männer wollten sie zur Frau, aber sie liebte nur den armen Müllerburschen.

Auch ein reicher Bauernsohn war ihr Verehrer. Er konnte es nicht ertragen, dass sie ihn nicht heiraten wollte und sann auf Rache. Er stahl ihr einen Schuh, zündete eine Scheune an und versteckte den Schuh in der Nähe. Als der Brand gelöscht war, suchte man nach dem Täter, fand Maries Schuh und hielt sie für schuldig. Alles Jammern und Flehen half nichts: als Brandstifterin sollte sie hingerichtet werden.

Als der Scharfrichter das Schwert schwang, wurde es von einem Sonnenstrahl getroffen und brach in tausend Stücke. Eines traf den Bauernsohn und durchbohrte ihm die Brust. Das war ein Zeichen für alle Anwesenden. Die Menschen fielen auf die Knie und baten um Erbarmen für Marie.

Das Mädchen wurde von seinen Fesseln befreit, heiratete den Müllerburschen und wurde mit ihm sehr glücklich.

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